Meldungen aus, von und über das Abendgymnasium Göttingen

Truus‘ Children im Lumière

In Kooperation mit dem Abendgymnasium Göttingen und der Gesellschaft für christl.-jüd. Zusammenarbeit

TRUUS‘ CHILDREN erzählt die bewegende, wahre Geschichte einer außergewöhnlichen Frau: Truus Wijsmuller. In einer Zeit von Angst, Verfolgung und politischer Dunkelheit stellte sie sich mutig gegen das Unrecht des Nationalsozialismus und rettete damit das Leben von über 10.000 Kindern. Mit unglaublicher Entschlossenheit organisierte Truus Kindertransporte und brachte jüdische Kinder aus Nazi-Deutschland in Sicherheit, um ihnen eine Zukunft zu ermöglichen. TRUUS‘ CHILDREN ist ein eindrucksvoller Film über Mut, Menschlichkeit und die Kraft einer einzelnen Person, etwas zu verändern. Er erinnert uns daran, wie wichtig Zivilcourage ist, damals wie heute.

Die beiden niederländischen Regisseurinnen Pamela Sturhoofd und Jessica Van Tijn sind anwesend. Im Anschluss an die Vorstellung lädt die Junge Programmgruppe zu einem Gespräch ein, bei dem Fragen zur Dokumentation gestellt werden können und Einblicke in die Filmproduktion gewährt werden.

„Luisa“ am 7.5. um 19.30 Uhr im Lumière

Am Donnerstag den 7.5. um 19.30 Uhr ist es wieder soweit: die Junge Programmgruppe präsentiert den nächsten von ihr ausgewählten Film im Kino Lumière: „Luisa“ der Göttinger Regisseurin Julia Roesler!

Besonders freut uns, dass die Regisseurin selbst zum Filmgespräch nach der Vorstellung kommen wird, um für Fragen zu diesem besonderen Projekt zur Verfügung zu stehen! Sie wird begleitet vom Szenenbildner Thomas Rump, dessen Arbeit für den Film ebenfalls ausgezeichnet wurde.

Hier noch der Link zur Webseite mit Trailer und Hintergrundinformationen: https://luisa-film.de/

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ – Reaktionen auf die Veranstaltung am 06. März 2026

Die Veranstaltung am 6. März, zu der Schüler*innen aller Göttinger Schulen als Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ eingeladen worden sind, führte zu verschiedenen Reaktionen bei Kollegium und Studierendenschaft. Anbei ein paar Beispiele.

„Menschenfreund zu sein, kostet ja keinen Cent!“ – Schüler*innengespräch mit den Preisträgern des Göttinger Friedenspreises Dr. Leon Weintraub und Sanem Kleff am 6. März 2026

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Am Freitag, den 06.032026, nahmen Studierende und Lehrende des Abendgymnasium Göttingen an einer lehrreichen und eindrucksvollen Veranstaltung teil, welche im Rahmen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ am FKG angeboten wurde.

Die Veranstaltung stand im Zusammenhang mit der am darauffolgenden Tage stattfindenden Preisverleihung des Göttinger Friedenspreises, welcher von der Stiftung Dr. Roland Röhl seit 1999 jährlich an Menschen und Initiativen vergeben wird, die sich weltweit für eine friedlichere Welt einsetzen.  In diesem Jahr erhielten diesen Preis der Holocaust-Überlebende Dr. Leon Weintraub sowie die Leiterin des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ Sanem Kleff für ihr unermüdliches praktisches Wirken für den Frieden.

Aus genanntem Anlass bestand für Schüler*innen aller Schulen ohne Rassismus in Göttingen die Möglichkeit, die beiden Preisträgerinnen kennen zu lernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss an die Vorstellung ausgewählter Stationen des biographischen Weges des Ehrendoktors, konnten Schüler*innen zudem Fragen an den Zeitzeugen richten. Es entwickelte sich eine offene, persönliche und sehr menschliche Diskussion über historische wie aktuelle Themen.

Der pensionierte Geburtshelfer Weintraub warnte in seinen Beiträgen eindringlich vor Antisemitismus, Rassismus und Extremismus als Wurzeln der Gewalt. Ihm gehe es darum, jungen Menschen nahe zu bringen, sich gegen Hass und aktiv für Menschlichkeit einzusetzen. Er betonte, dass Frieden mehr sei, als das, was zwischen Staaten stattfinde: Innerer und äußerer Frieden gehörten unbedingt zusammen. Versöhnung statt Vergebung, so lautete sein Credo. Die Leiterin des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ betonte zudem als Ziel des Projekts: „Unser Ziel ist Gleichwertigkeit. Mehr wollen wir nicht. Der Wert eines jeden Menschen ist identisch.“

Die Veranstaltung endete zu Recht mit Standing Ovations.

Buchtipp zur Veranstaltung:

Leon Weintraub: Die Versöhnung mit dem Bösen. Geschichte eines Weiterlebens, Wallstein-Verlag (Göttingen), 2022.

Der Elefantenmensch im Lumière

Die junge Programmgruppe hat sich für den Film, „der Elefantenmensch“ entschieden. Dieser wird am 23.2. um 19.30 im Lumière gezeigt.

Capernaum im Lumière

Die Junge Programmgruppe lädt herzlich zu der nächsten Filmveranstaltung am Montag, den 23. Februar um 19.30 Uhr ins Kino Lumière ein:

Beginn der Kurse zur zweiten Fremdsprache (Französisch und Latein) am 4.2. 2026 – Anmeldung jetzt!

Sie möchten unsere Schule im kommenden Schuljahr (ab August 2026) besuchen? Dann können Sie sich jetzt für die vorgezogenen Fremdsprachenkurse Französisch oder Latein anmelden! Ihr Vorteil, wenn Sie bereits ab Februar zweimal pro Woche abends zur Schule kommen:

Ein Semester weniger Belegungspflicht in der zweiten Fremdsprache im Vergleich zum Beginn im Sommer 2026 Wenn Ihnen Französisch oder Latein liegen, können Sie daraus ein Prüfungsfach im Abitur machen (das geht bei einem Einstieg im Sommer nicht). Wenn Sie Fragen haben oder sich anmelden wollen, nehmen Sie gerne Kontakt mit der Schulleitung auf: 0551-4003271

Unterrichtsausfall am 12.01.26

Nightmare before Christmas

Die Junge Programmgruppe im Gespräch mit dem Filmemacher Thomas Kirchberg, der am Beispiel von Tim Burtons „A Nightmare before Christmas“ die eindrucksvolle Technik von Stop Motion Filmen durch Interaktion mit dem Publikum in Form des eigenen Produzierens kurzer Stop Motion Videos, die als Auftakt zur Veranstaltung erstellt werden konnten, auf sehr eindrückliche Weise erläuterte und veranschaulichte. Vielen herzlichen Dank dafür!

50 Jahre Abitur

50 Jahre Abitur – das war der Anlass für ein Treffen der besonderen Art in gemütlicher Runde mit intensiven Gesprächen. 10 von 13 Absolventinnen und Absolventen des  Abijahrgangs 1975 kamen zusammen, um Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit auszutauschen. Sie alle waren Studierende der ersten Stunde, die ab 1972 das neu gegründete staatliche Abendgymnasium besuchten. Nach nunmehr 5 Jahrzehnten traf man sich zum zweiten Mal. Das erste Treffen fand vor 25 Jahren statt. Unter ihnen waren diesmal auch zwei ehemalige Lehrer: Herr Oettling, der im Jahrgang Mathematik unterrichtete und Herr Dr. Rühenbeck, der damals vom Hainberg-Gymnasium abgeordet war und Physik unterrichtete.
Das Abendgymnasium war an diesem lebendigem Abend von Herrn Dr. Hofmann, seinem ehemaligen Schulleiter, vertreten.